Europakonferenz der Deutschen Wirtschaft 2026

17. und 18. September 2026 | Pátio da Galé - Lissabon


Donnerstag, 17. September

09:00-09:15 Eröffnung & Begrüßung


  • AHK-Europasprecher und Geschäftsführer der AHK Portugal
09:15-09:50

Political Keynote: Resilientes Europa - Leitlinien für eine widerstandsfähige Zukunft


  • Gonçalo Matias, portugiesischer Minister für Staatsmodernisierung
09:50-10:10 Business Keynote: Europe's Competitive Edge: Industrial Innovation, Energy Transition and Global Markets


10:00-11:00 Panel: Europas Handelsmacht stärken: Strategien für globale Wettbewerbsfähigkeit


11:00-11:30 Coffee & Conexões
11:30-12:00 Business Keynote: Quo vadis AI: Was Europas Unternehmen jetzt wissen müssen


12:00-12:50 Panel: Künstliche Intelligenz - Chancen für die europäische Wirtschaft


12:40-13:10 Digitaler Fireside Chat - Digitale Souveränität in der Praxis: Das Beispiel Schleswig-Holstein


  • Dirk Schrödter, Minister für Digitalisierung und Medienpolitik des Bundeslandes Schleswig-Holstein

13:10-14:20

Lunch & Networking

14:20-14:50

AI Experience Lab
14:50-15:10 Keynote - Die Rolle Südeuropas für die Zukunft Europas


  • Paulo Portas, ehemaliger Vizepremierminister, Verteidigungsminister und Außenminister Portugals; Kommentator CNN Portugal

15:10-15:50

Panel: Südeuropa als Sprungbrett nach Afrika und Lateinamerika

15:50-16:20 Pastéis & Partnerships
16:20-17:00 Fireside Chat mit Carlos Moedas


Oberbürgermeister Lissabons [European Capital of Innovation 2023] und ehemaliger EU-Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Innovation
17:00-17:15 Zusammenfassung des Tages


  • AHK-Europasprecher und GF AHK Portugal

ab 19:00

Deutsch-Portugiesische Wirtschaftsgala meets Europe

mit angefragter Teilnahme des portugiesischen Premierministers Luis Montenegro


Freitag, 18. September

09:00-09:10 Begrüßung & Ausblick
09:10-09:40 Fireside Chat 
09:40-10:40 Panel: Sicherheit, Verteidigung & neue Technologien


u.a.


10:40-11:00 Coffee & Conexões
11:00-12:00 NextGen Europe: Meet the European Startups reinventing the Future
12:00-12:45 Kompass Europa - Orientierung in bewegten Zeiten


• António Costa, Präsident des Europäischen Rates (angefragt)

12:45-13:00 Schlussworte & Ausblick auf die Europakonferenz 2028
13:00-14:30 Abschluss-Lunch

António Costa

Präsident des Europäischen Rates

António Costa ist ein portugiesischer Politiker mit einer langjährigen Regierungslaufbahn und war von 2015 bis 2024 Premierminister Portugals. Im Jahr 2025 wurde er zum Präsidenten des Europäischen Rates ernannt und übernahm damit eine zentrale Rolle in der politischen Koordination der Europäischen Union auf höchster Ebene. Er gilt als anerkannter Verhandlungsführer und politischer Gestalter und wird insbesondere für seinen Beitrag zur Stabilität Europas geschätzt.

Barbara Konner

CEO / Geschäftsführende Vizepräsidentin, AHK Brasilien - São Paulo

Barbara Konner ist Ökonomin und Politikwissenschaftlerin und hat ihr Studium an der Universität zu Köln abgeschlossen. Sie verfügt über eine internationale Karriere innerhalb des Systems der Deutschen Auslandshandelskammern (AHK). Sie leitete die AHK in Argentinien, Uruguay und Paraguay und ist seit 2023 geschäftsführende Vizepräsidentin der AHK São Paulo. Ihre Expertise umfasst insbesondere Wirtschaftsdiplomatie, die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), Internationalisierung sowie die institutionelle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Lateinamerika.

Carlos Moedas

Oberbürgermeister von Lissabon (Europäische Innovationshauptstadt 2023) und ehemaliger EU‑Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Innovation

Carlos Moedas wurde 1970 in Beja geboren. Er hat einen Abschluss in Bauingenieurwesen vom Instituto Superior Técnico. Zudem studierte er an der École Nationale des Ponts et Chaussées in Paris. 1998 ging er in die USA, wo er an der Harvard University einen Master of Business Administration (MBA) erwarb.
Er begann seine Karriere als Ingenieur bei der Suez-Gruppe in Frankreich, arbeitete mehrere Jahre in der City of London und gründete anschließend sein eigenes Unternehmen in Portugal.
Im Jahr 2011 wurde er als Abgeordneter für den Wahlkreis Beja gewählt und wurde Staatssekretär beim Premierminister der XIX. verfassungsmäßigen Regierung mit Zuständigkeit für die Koordination des Anpassungsprogramms.
2014 wurde er der fünfte Portugiese, der das Amt eines EU-Kommissars ausübte. In dieser Funktion verwaltete er das weltweit größte Programm für Wissenschaft und Innovation mit einem Volumen von 80 Milliarden Euro. Er war der Architekt des aktuellen Forschungs- und Innovationsprogramms "Horizont Europa" mit einem Budget von 100 Milliarden Euro.
2019 wurde er Mitglied des Verwaltungsrats der Fundação Calouste Gulbenkian. Zudem ist er Vizepräsident des Institut Jacques Delors in Paris.
Im März 2021 kündigte er seine Kandidatur für das Amt des Bürgermeisters an und gründete die Koalition "Novos Tempos". Am 26. September 2021 wurde er zum Bürgermeister von Lissabon gewählt und am 12. Oktober 2025 für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.
Seit Juli 2024 ist er Mitglied des Staatsrates, gewählt vom Parlament, als Vertreter der PSD für die XVI. Legislaturperiode (2024-2028).
Im November 2025 wurde er zum Präsidenten des Metropolrates von Lissabon gewählt.
2014 wurde er zum jüngsten Mitglied der Portugiesischen Ingenieurakademie gewählt. Zudem ist er Ehrenmitglied der Afrikanischen Akademie der Wissenschaften. Er erhielt mehrere Ehrendoktorwürden (University College Cork in Irland, ESCP Europe - École Supérieure de Commerce de Paris, Universidade Nova de Lisboa, West University of Timișoara in Rumänien). 2019 wurde er mit der Goldmedaille der Ordem dos Engenheiros ausgezeichnet, und 2020 erhielt er die Auszeichnung "Prémio do Ano" der Universität Coimbra. 2023 wurde er von Papst Franziskus mit dem Orden des Heiligen Silvester (Ritter) sowie vom Präsidenten der Republik mit dem Großkreuz des Ordens des Infanten Dom Henrique ausgezeichnet. Im März 2025 wurde er vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron mit der Légion d'honneur geehrt.

Christoph Schemionek

Präsident und CEO, Delegation der Deutschen Wirtschaft und Industrie, Washington, D.C.

Christoph Schemionek, promovierter Geograf (PhD), hat eine berufliche Laufbahn in der Interessenvertretung der deutschen Industrie in den USA aufgebaut. Er fungiert als Schnittstelle zwischen US‑amerikanischen politischen Entscheidungsträgern und deutschen Unternehmen und verfügt über umfangreiche Erfahrung in den Bereichen Wirtschaftsdiplomatie, Handelspolitik, transatlantische Beziehungen sowie wirtschaftliche Auswirkungen deutscher Unternehmen in den USA. Darüber hinaus ist er als Adjunct Professor an der George Washington University tätig.

Dirk Schrödter

Minister für Digitalisierung und Medienpolitik des Landes Schleswig‑Holstein

Dirk Schrödter, geboren 1978, ist seit dem Jahr 2017 Chef der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein. Seit 2022 ist er zudem Minister für Digitalisierung und Medienpolitik in Schleswig-Holstein. Zuvor arbeitete er für das Finanzministerium und verantwortete die Finanzplanung und Budgetplanung sowie die föderalen Finanzbeziehungen.
Dirk Schrödter studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Potsdam. Er ist Dozent für Volkswirtschaftslehre und Öffentliche Finanzen an der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung des Landes Schleswig-Holstein.

Gonçalo Matias

Minister für Staatsmodernisierung

Er ist Doktor der Rechtswissenschaften und seit 2022 Vorsitzender des Verwaltungsrats sowie des Exekutivausschusses der Stiftung Francisco Manuel dos Santos. Zudem ist er außerordentlicher Professor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Katholischen Universität Portugal.
Zwischen 2008 und 2014 war er als Berater für Rechts‑ und Verfassungsfragen im Präsidialamt tätig; seit 2014 ist er dieser Institution weiterhin als Berater verbunden. Darüber hinaus war er Direktor des Observatoriums für Migration sowie stellvertretender Staatssekretär für Verwaltungsmodernisierung in der 20. verfassungsmäßigen Regierung. Außerdem war er Mitglied des Nationalen Rates für Migration und Asyl sowie des Verwaltungsrats der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte.

Dr. Volker Treier

Außenwirtschaftschef, Mitglied der Hauptgeschäftsführung, DIHK

Dr. Volker Treier ist Außenwirtschaftschef und Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) in Berlin - verantwortlich u.a. für die außenwirtschaftliche und europapolitische Vertretung der DIHK, Zuständigkeit für den Bereich International, Europäische Union und das weltweite Netzwerk der deutschen Auslandshandelskammern (AHK). Davor war er stellvertretender Hauptgeschäftsführer und Leiter des Bereichs International und davor u. a. Chefvolkswirt sowie stellv. Bereichsleiter Berufliche Bildung, Bildungspolitik.
Dr. Volker Treier ist Mitglied der Hauptgeschäftsführung. Als Außenwirtschaftschef verantwortet er die internationalen und europäischen Wirtschaftsangelegenheiten sowie das Netzwerk der bilateralen Deutschen Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen der Deutschen Wirtschaft (AHKs) in 93 Ländern weltweit.

Paulo Portas

Ehemaliger Vize‑Ministerpräsident, Verteidigungsminister und Außenminister Portugals; politischer Kommentator bei CNN Portugal

Paulo Portas war zwischen 2011 und 2015 Außenminister sowie stellvertretender Premierminister Portugals. Von 2002 bis 2005 war er Verteidigungsminister Portugals. Herr Portas war 16 Jahre lang Vorsitzender der Partei CDS-PP und war über sieben Legislaturperioden Abgeordneter im portugiesischen Parlament. In verschiedenen Zeiträumen war er Mitglied des Staatsrats sowie des Nationalen Verteidigungsrats. Er gründete die Vinciamo Consulting, ein Unternehmen für strategische Beratung und Business Intelligence. Herr Portas ist Professor für "Geoökonomie und Internationale Beziehungen" an der Nova School of Business & Economics sowie an Universitäten und Akademien in Europa und Asien. Zudem leitet er Seminare zu geopolitischen Trends für multinationale Unternehmen. Er ist Vizepräsident der Portugiesischen Handelskammer (CCIP), Mitglied des Kuratoriums der Champalimaud-Stiftung sowie nicht-geschäftsführendes Mitglied des Verwaltungsrats von Mota-Engil (seit Januar 2023). Er ist "Membre d'Honneur" der Académie du Royaume du Maroc. Zudem ist Herr Portas Autor der wöchentlichen TV-Sendung "Global". Er spricht fließend (schriftlich und mündlich) Portugiesisch, Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch.

ICEYE


ICEYE ist ein internationales Erdbeobachtungsunternehmen und weltweit führend in der Technologie der synthetischen Apertur‑Radar‑Systeme (SAR). Das Unternehmen ermöglicht eine kontinuierliche, nahezu in Echtzeit erfolgende Überwachung unseres Planeten - unabhängig von Tageszeit und Wetterbedingungen. Mit dem Betrieb der weltweit größten Konstellation von SAR‑Satelliten liefert ICEYE präzise und umsetzbare Daten zur Unterstützung von Entscheidungsprozessen in Bereichen wie Sicherheit und Verteidigung, Versicherungen, Katastrophenmanagement, maritime Überwachung sowie im Finanzsektor. Mit seiner globalen Präsenz trägt ICEYE zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Gemeinschaften und zur Förderung einer sichereren und nachhaltigeren Entwicklung bei.

TEKAVER

Ein portugiesisches Technologieunternehmen, das sich auf Verteidigungs‑ und Sicherheitslösungen spezialisiert hat und auf Autonomie und künstlicher Intelligenz basierende Lösungen für kritische Missionen anbietet.
https://www.tekever.com/

TEKEVER ist ein Technologieunternehmen, das 2001 gegründet wurde und auf Verteidigung und Sicherheit spezialisiert ist. Das Unternehmen entwickelt fortschrittliche Lösungen auf Basis von Autonomie und künstlicher Intelligenz. TEKEVER schafft innovative Fähigkeiten zum Schutz von Menschen, Infrastrukturen und Staaten, wandelt operative Erfahrung in strategische Vorteile um und unterstützt kritische Missionen jederzeit und weltweit.

Dr. Frank Meyer

Geschäftsführer, Robert Bosch GmbH

Dr. Frank Meyer ist seit dem 1. Februar 2024 Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. Er verantwortet den Bosch-Unternehmensbereich Energy and Building Technology mit den Geschäftsbereichen Building Technologies, Home Comfort Group und der Tochtergesellschaft Smart Home. Darüber hinaus ist er für das Bosch-Geschäft in Japan sowie für das zentrale Qualitätsmanagement der Robert Bosch GmbH verantwortlich.
Frank Meyer wurde 1978 in Dorsten geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er studierte Physik und Mathematik an der RWTH Aachen und der Ludwig-Maximilians-Universität München, zudem Physik auch an der Universität Paris-Orsay, Frankreich, und dem Imperial College London, England. 2006 promovierte er am Münchner Max-Planck-Institut in Physik. Zudem absolvierte Frank Meyer 2023 das Advanced Management Program an der Harvard Business School.

Grupo Bosch


Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 412 000 Mitarbeitenden (Stand: 31.12.2025). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 91 Milliarden Euro. Die Geschäftsaktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Mit seiner Geschäftstätigkeit will das Unternehmen übergreifende Trends wie Automatisierung, Elektrifizierung, Digitalisierung, Vernetzung sowie die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit technologisch mitgestalten. Die breite Aufstellung über Branchen und Regionen hinweg stärkt die Innovationskraft und Robustheit von Bosch. Mit seiner ausgewiesenen Kompetenz bei Sensorik, Software und Services ist das Unternehmen in der Lage, Kunden domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Zudem setzt Bosch sein Know-how in den Bereichen Vernetzung und künstliche Intelligenz ein, um intelligente, nutzerfreundliche und nachhaltige Produkte zu entwickeln und zu fertigen. Bosch will mit "Technik fürs Leben" dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und natürliche Ressourcen zu schonen. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 490 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 82 000 Mitarbeitende in Forschung und Entwicklung an 136 Standorten.
Das Unternehmen wurde 1886 als "Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik" von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 94 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die übrigen Anteile halten eine Gesellschaft der Familie Bosch und die Robert Bosch GmbH. Die Stimmrechte liegen mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG. Diese hat die durch den Firmengründer Robert Bosch testamentarisch verfügte Aufgabe, für den langfristigen Bestand des Unternehmens und speziell für dessen finanzielle Unabhängigkeit zu sorgen.

Dr. Sabina Jeschke

CEO KI Park; Aufsichtsratsmitglied Rheinmetall und AUMOVIO

Prof. Dr. Sabina Jeschke ist Managerin, Unternehmerin und Wissenschaftlerin und seit Juni 2021 als Senior Advisor bei Deloitte Deutschland mit Fokus Technologieberatung tätig. Zuvor war sie von 2017 bis 2021 Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn AG für "Digitalisierung und Technik" und verantwortete u. a. IT-Infrastruktur, 5G-Ausbau, Data Management/KI, Cybersecurity sowie technische Innovationen und greentech. 2021 gründete sie Arctic Brains AB (KI-Beratung und -Entwicklung) und unterstützt seit 02/2021 die Berliner Initiative "KI Park" als künftigen AI-Accelerator in Europa; zudem baut sie Quantagoia (GmbH i.G.) im Bereich Quantum-Computing-Portierungstechnologien auf. Ihre akademische Laufbahn umfasst Professuren u. a. an TU Berlin, Universität Stuttgart und RWTH Aachen mit Schwerpunkten in KI, Data Analytics, Robotik, cyber-physischen Systemen und (High-Performance-/Quantum-)Computing. Sie war in mehreren Aufsichtsräten und Beiräten aktiv, erhielt verschiedene Auszeichnungen und berät außerdem politische Gremien der Bundesregierung. 2019 wurde sie von LinkedIn als Top-Influencerin im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet und lebt in Berlin, Strömsund und auf Madeira.

KI Park e.V.


Der KI Park schafft die notwendigen Voraussetzungen für die erfolgreiche Erforschung und Entwicklung zukunftsweisender KI-Technologien. Der Anspruch geht dabei weit über inkrementellen Fortschritt hinaus: Der KI Park setzt auf "bold moves" und verfolgt das Ziel, den nächsten Quantensprung in der Forschung, der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Anwendung sowie der Regulierung von Künstlicher Intelligenz zu ermöglichen.

Der KI Park bietet Forschungseinrichtungen, Start-ups, etablierten Unternehmen sowie politischen und gesellschaftlichen Akteuren innovative Plattformen, um gemeinsam an zukunftsweisenden KI-Lösungen zu arbeiten. Im Mittelpunkt stehen dabei jene KI-Technologien, die die Zukunft von Industrie und Gesellschaft maßgeblich prägen werden und deren Forschung und Entwicklung daher deutlich beschleunigt werden müssen, wie beispielsweise Generative KI, Quantum Machine Learning, KI in 5G- und 6G-Netzen, synthetische Daten oder Natural Language Processing (NLP).

Der KI Park unterstützt sektor- und organisationsübergreifende Projekte zur Entwicklung innovativer KI-Lösungen durch sein Netzwerk, seine Expertise und den Zugang zu relevanten Technologien. Das Ökosystem vereint KI-Vordenker:innen und -Expert:innen aus ganz Europa und fördert den Wissensaustausch innerhalb der KI-Community sowie darüber hinaus.
Darüber hinaus engagiert sich der KI Park in der Entwicklung
ethischer und regulatorischer Rahmenbedingungen für Künstliche Intelligenz. Gemeinsam mit Expert:innen aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft werden Vorschläge für eine verantwortungsvolle Nutzung von KI erarbeitet und aktiv der Dialog mit Medien und Öffentlichkeit gesucht.

Christian Beckmann

CEO, Geschäftsführer und Member of the Global Executive Board, SAERTEX GmbH & Co. KG

Christian Beckmann ist seit April 2024 CEO der SAERTEX Gruppe sowie Mitglied des Global Executive Board. In dieser Funktion verantwortet er die strategische Ausrichtung des Unternehmens, mit besonderem Fokus auf Vertrieb, Marketing, globale Marktexpansion und die Entwicklung neuer Geschäftsfelder.
Mit einem Umsatz von rund 350 Millionen Euro, 1.500 Mitarbeitenden und 17 Standorten auf fünf Kontinenten zählt SAERTEX zu den weltweit führenden Herstellern technischer Textilien aus Glas- und Carbonfasern und bedient Schlüsselindustrien wie Windenergie, Luft- und Raumfahrt sowie Leichtbau.
Sein akademischer Hintergrund umfasst ein Studium der Industrieelektronik, einen Abschluss in Wirtschaftsingenieurwesen sowie einen MBA in Finance. Er verfügt über nahezu zwei Jahrzehnte internationale Führungserfahrung in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien. Vor seinem Eintritt bei SAERTEX war er CEO der RELINE Gruppe, Mitglied des Executive Boards der Viega Gruppe sowie Vice President bei Danfoss. Darüber hinaus ist er Mitglied in Beiräten eines Investmentfonds und eines KI-Unternehmens.
Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Vertrieb und Innovation, Digitalisierung, Nachhaltigkeit sowie internationale Unternehmensführung - getragen von einem klaren Bekenntnis zu einer ressourceneffizienten Zukunft der Verbundwerkstoffindustrie.

SAERTEX GmbH & Co. KG


Mit einem Umsatz von rund 350 Millionen Euro, 1.500 Mitarbeitenden und 17 Standorten auf fünf Kontinenten zählt SAERTEX zu den weltweit führenden Herstellern technischer Textilien aus Glas- und Carbonfasern und bedient Schlüsselindustrien wie Windenergie, Luft- und Raumfahrt sowie Leichtbau.

Jordi Laguarda

Vicepresident Spanien, Portugal und Italien, Missions systems, ICEYE

Jordi Laguarda verfügt über mehr als zwanzig Jahre internationale Führungserfahrung und war insbesondere in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Verkehrsinfrastruktur sowie im öffentlichen Sektor tätig.
Derzeit ist er Vize-Präsident für Spanien, Portugal und Italien bei ICEYE und verantwortlich für die Leitung souveräner Satellitenmissionsinitiativen in Südeuropa.
Sein beruflicher Werdegang umfasst leitende Führungspositionen in Spanien, Großbritannien und den USA. Zuvor war er Generaldirektor für internationalen Handel und Investitionen Spaniens im britischen Department for International Trade sowie Global Business Development & Strategic Partnerships Director bei EXPAL Systems, wo er umfassende Erfahrung in Kooperationen im Verteidigungssektor sammelte.
Jordi Laguarda ist ausgebildeter Bauingenieur. Darüber hinaus besitzt er einen EMBA der IE Business School und absolvierte Executive-Education-Programme an der Harvard Business School.

DIHK


Die DIHK - die Deutsche Industrie- und Handelskammer - vertritt die Interessen von mehr als drei Millionen Unternehmen in Deutschland. Als Dachorganisation der 79 Industrie- und Handelskammern (IHKs) und gemeinsam mit dem weltweiten Netzwerk der Auslandshandelskammern (AHKs) bringt sie wirtschaftsrelevante Anliegen wirkungsvoll in politische Entscheidungsprozesse ein. Unternehmen aller Branchen - vom Start-up über mittelständische Betriebe bis hin zu global tätigen Konzernen - profitieren von dieser gebündelten Expertise und der tiefen Praxiserfahrung des IHK-Systems.

Dr. Andreas Kaufmann

Aufsichtsratsvorsitzender, Leica Camera AG


Leica Camera AG


Leica Camera AG ist ein internationaler Premiumhersteller von Kameras, Objektiven und Sportoptik. Im Rahmen seiner Wachstumsstrategie hat das Unternehmen sein Portfolio um mobile Bildgebung (Smartphones) sowie die Herstellung hochwertiger Brillengläser und Uhren erweitert und ist zudem im Home-Cinema-Segment mit eigenen Projektoren vertreten.
Die Leica Camera AG mit Hauptsitz in Wetzlar und einem zweiten Produktionsstandort in Vila Nova de Famalicão verfügt über ein weltweites Netzwerk eigener Vertriebsgesellschaften mit rund 120 Leica Stores.
Die Marke Leica steht für höchste Qualität, deutsche Handwerkskunst und Industriedesign, kombiniert mit innovativen Technologien. Ein wesentlicher Bestandteil der Markenkultur ist die Förderung der Fotokultur mit rund 30 Leica Galleries weltweit, der Leica Akademie sowie internationalen Auszeichnungen wie dem Leica Hall of Fame Award und dem Leica Oskar Barnack Award (LOBA).

Robert Jozic

Vorstandsmitglied der Schwarz Digits und Geschäftsführer der Schwarz Media

Robert Jozic ist Geschäftsleiter von Schwarz Digits - Disruption. In dieser Funktion obliegt ihm die strategische Früherkennung (Strategic Foresight) sowie die Identifikation und Bewertung zukunftsweisender Technologie- und Geschäftsfelder für die Schwarz Gruppe (u. a. Lidl, Kaufland, PreZero, Digits). Sein Fokus liegt dabei auf der Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmensgruppe.
Seit seinem Eintritt in die Unternehmensgruppe im Jahr 2016 bekleidete er verschiedene zentrale Führungspositionen. Ab 2018 verantwortete er als Geschäftsleiter von Schwarz Digital die gruppenweite Digitalisierungsstrategie sowie die Konzeption und Skalierung digitaler Ökosysteme. Mit der zusätzlichen Übernahme der Leitung von Schwarz Media im Jahr 2021 steuerte er maßgeblich die Geschäftsfeldentwicklung sowie das Go-to-Market für innovative Retail-Media-Lösungen.
Zuvor forcierte Jozic innerhalb der Schwarz Business IT als Geschäftsführer den Bereich BI & Analytics. Parallel begleitete er strategische Initiativen wie die IT-Konsolidierung der Jahre 2017 bis 2018, die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsfelder und initiierte die Partnerschaft u.a. mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), in dessen Aufsichtsrat er seit nunmehr neun Jahren aktiv ist.
Robert Jozic studierte Informatik und Betriebswirtschaftslehre und verfügt über langjährige Beratungserfahrung. Seine berufliche Laufbahn begann 2001 bei einer führenden internationalen Managementberatung. 2005 gründete er ein eigenes Beratungshaus mit dem Schwerpunkt auf Business Intelligence, Analytics und Data Mining. Nach dieser erfolgreichen unternehmerischen Phase wechselte er 2011 als Managing Partner zu einem internationalen Beratungsunternehmen mit Fokus auf datengestützte Lösungen und Transformation.

Schwarz Digits


Schwarz Digits ist die IT- und Digitalsparte der Schwarz Gruppe. Sie bietet überzeugende digitale Produkte und Services an, die den hohen deutschen Datenschutzstandards entsprechen. Damit garantiert Schwarz Digits größtmögliche digitale Souveränität. Mit diesem Anspruch stellt Schwarz Digits die IT-Infrastruktur und Lösungen für das umfangreiche Ökosystem der Unternehmen der Schwarz Gruppe bereit und entwickelt dieses zukunftsfähig weiter. Zu den souveränen Kernleistungen von Schwarz Digits gehören Cloud, Cyber Security, Data und AI, Communication und Workspace. Schwarz Digits schafft optimale Bedingungen für die Entwicklung richtungsweisender Innovationen für Endkunden, Unternehmen und Organisationen der öffentlichen Hand.

João Rui Ferreira

Portugiesischer Staatssekretär für Wirtschaft


João Rui Ferreira hat ein Studium der Chemieingenieurwissenschaften an der Universität Aveiro abgeschlossen und sich anschließend an der Technischen Universität Dänemark (DTU) auf die Extraktion mit überkritischen Fluiden spezialisiert. Darüber hinaus verfügt er über ein Postgraduiertenstudium in Quantitativen Managementmethoden an der Escola de Gestão do Porto (EGP) sowie über das Advanced Management Program (AMP) am INSEAD.
Seine berufliche Laufbahn ist eng mit der Industrie verbunden, in der er Führungspositionen in verschiedenen Bereichen innehatte, darunter Qualitätsmanagement, Produktion und Geschäftsleitung.
Im Verbandswesen verfügt er über eine umfangreiche Erfahrung: Von 2012 bis 2021 war er Präsident der APCOR. Anschließend übernahm er von 2021 bis 2024 die Präsidentschaft des Europäischen Korkverbandes. Darüber hinaus war er Präsident des Technologischen Zentrums für Kork, Mitglied des Verwaltungsrats von CINCORK sowie Präsident der FILCORK, der interprofessionellen Organisation der Branche.
Ferner war er zwischen 2018 und 2022 Mitglied der Reflexionsgruppe zur Zukunft Portugals, einem beratenden Gremium des portugiesischen Präsidenten. Im Jahr 2023 fungierte er als Koordinator des CEN für die Bereiche öffentliche Dienstleistungen und Staatsreform.

Tobias Gotthardt

Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie seit 8. November 2023

  • Tobias Gotthardt wurde am 3. Juni 1977 in Regensburg geboren und wuchs in Burglengenfeld und Kallmünz auf.
  • Nach dem Abitur und Studium der Politikwissenschaften in Regensburg und Freiburg arbeitete er zunächst als Parlamentarischer Mitarbeiter und Büroleiter im Europäischen Parlament und im Deutschen Bundestag.
  • Nach seiner Wahl in den Bayerischen Landtag 2018 übernahm er den Vorsitz des Ausschusses für Bundes- und Europaangelegenheiten. Zusätzlich wurde er 2021 zunächst stellvertretender und dann amtierender Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Kultus. Zeitgleich war er bundes-, europa-, bildungs- und jugendpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER-Landtagsfraktion.
  • Nach seiner Wiederwahl wurde Tobias Gotthardt 2023 zum Staatssekretär und Mitglied der Bayerischen Staatsregierung berufen.

Tobias Gotthardt


Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie ist ein zentrales Ministerium der Bayerischen Staatsregierung. Es ist verantwortlich für die wirtschaftliche Entwicklung des Freistaats Bayern sowie für Themen wie Regionalplanung, Energiepolitik und die Förderung von Innovation und Technologie.
Zu den wichtigsten Aufgaben des Ministeriums gehören die Stärkung der bayerischen Wirtschaft, die Unterstützung von Unternehmen - insbesondere des Mittelstands - sowie die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen. Außerdem kümmert es sich um die Energiewende in Bayern, also den Ausbau erneuerbarer Energien und eine sichere, nachhaltige Energieversorgung.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Landesentwicklung. Dabei geht es darum, gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Regionen Bayerns zu fördern, also Stadt und ländliche Räume ausgewogen zu entwickeln.
Das Ministerium arbeitet eng mit Unternehmen, Kommunen und anderen politischen Ebenen zusammen, um Bayern als Wirtschaftsstandort langfristig wettbewerbsfähig und zukunftssicher zu gestalten.